Bob Rutman: Paintings From The 80s

Curated by Andreas L. Hofbauer

8 - 21 APRIL 2011

 

Bob Rutman Maine, late 60s

 

Bob Rutman, 1931 in Berlin geboren, flüchtete 1938 mit seiner jüdischen Mutter nach Polen, 1939 von dort aus weiter nach England. 1950 wanderte er nach den USA aus und studierte zwischen 1956 und 1962 Kunst in New York und Mexiko City.

Rutmans künstlerische Arbeit ist vielseitig. So baute er in Anlehnung an Thoreaus Walden ein Haus in den Wäldern Maines, gründete 1966 eine eigene Galerie in New York, malte und schuf Klangskulpturen, die er als Musikinstrumente einsetzt. Einige dieser Instrumente wurden vom Smithsonian angekauft und gelten als Weltkulturerbe. Seit Ende der 70er Jahre tourte er ununterbrochen mit dem Steel Cello Ensemble durch Amerika und Europa und lebt seit 1990 wieder in Berlin.

Vom bildnerischen Werk gab es bislang große Einzelausstellungen in Houston (1959), Mexiko City (1960), New York (1963, 1964, 1983, 1985), Boston (1962, 1978), Barcelona (1990) und Berlin (1988, 1990, 1991).

Bob Rutman hat unter anderem mit Merce Cunningham, Robert Wilson, Peter Sellers, Wim Wenders, der Tanzfabrik Berlin, den Einstürzenden Neubauten und dem Stanford Group Theatre zusammengearbeitet.

Neben zahllosen Bildern und Zeichnungen (Malerei und Grafik) sind auch mehr als zehn Schallplatten bzw. CD-Einspielungen erfolgt.

Am 15. Mai 2011 wird Bob 80 Jahre alt. Zeit, um frische Bilder aus den 80ern zu zeigen.

 

Installation View 1

 

Installation View 2

 

Speaking Dolls out of Bob Rutman's Collection

 

Installation View 3

 

 Bob Rutman Transfiguration 1985 Acrylics on Canvas 230 x 170 cm

 

Bob Rutman The Marriage Feast at Cana 1985 Acrylics on Canvas 170 x 230 cm

 

Bob Rutman 2nd Joyful Mystery Visitation 1984 Acrylics on Canvas 170 x 135 cm

 

 Bob Rutman Assumption 1986 Acrylics on Canvas 170 x 135 cm

Bob Rutman's Website